Ihr Weg zu uns
Anfahrtbeschreibung:
Fahren Sie die Autobahn A661 in Richtung Offenbach, A661, Flughafen, Darmstadt, Frankfurter Kreuz.
Verlassen Sie die A661 an der Anschlußstelle (18) Neu-Isenburg in Richtung Neu-Isenburg, Sprendlingen und fahren auf die L3117. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 606 m.
Sie passieren jetzt die Ortseinfahrt von Neu-Isenburg.
Bleiben Sie auf der L3117 und folgen Sie dem Straßenverlauf für 1.99 km.
Verlassen Sie die L3117 und biegen rechts in die Hugenottenallee ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 564 m.
Verlassen Sie die Hugenottenallee und biegen rechts in die Bahnhofstrasse ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 219m.
Verlassen Sie die Bahnhofstrasse und biegen rechts in die Waldstrasse ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 5 m.
Sie sind an Ihrem Fahrtziel, dem KSV 1898 e.V. Neu-Isenburg, in der Waldstraße 101 in Neu-Isenburg angekommen.
Der Kraftsportverein Neu-Isenburg wurde im Jahr 1898 gegründet. Anfänglich noch mit der Sparte Schwerathletik erweitert, war der Schwerpunkt Ringkampfsport sehr bald herausgestellt. Die Neu-Isenburger Ringer etablierten sich bis in die 1930er-Jahre hinein als lebhafter Verein, der so gar nicht in das politische Bild des Nationalsozialismus dieser Zeit passte. Der ausbrechende Zweite Weltkrieg stellte dann auch für den eher der sog. „Arbeiterschaft“ zugeneigten KSV eine schwere Zäsur dar.
Dennoch schaffte man nach 1945 einen Wiederaufbau, wobei der im Jahr 2006 verstorbene Willi Euler erheblichen sportlichen Anteil hatte, Hans Roth, Heinz Volb und Helmut Knippel wuchsen als junge Ringer in die erste Mannschaft hinein und sind erst vor kurzer Zeit nach langer Mitgliedschaft verstorben. Unter den zahlreichen Helfern in der Vorstandsschaft dieser schweren Jahre muss man an dieser Stelle vor allem Kurt Lange erwähnen. Zur Neugründung eines Vereins – besser: zur Anerkennung des Vereins in den Augen der amerikanischen Militärbehörden – gehörten integre Personen ohne nationalsozialistischem Hintergrund. Lange stellte einen Antrag und führte auch den Bereich der Schwerathletik weiter. Man krempelte die Arme hoch, und in der Gaststätte Gräfenecker in der Bahnhofstrasse (heute der inzwischen ebenfalls legendäre „Treffpunkt“ oder „Treffer“) fanden neben geselligem Beisammensein auch die Mannschaftskämpfe statt.
In den 1950er – Jahren kam dann die große Zeit des KSV, die Ringertalente und „Eigengewächse“ wie Werner Schachner oder Manfred Münchschwander hervorbrachten, die zusammen mit Ringern aus dem Umland wie Djordje Lukac oder Willi Diehl rasch in die Bundesliga vordrangen und bei Einzelmeisterschaften Deutsche Meisterschaften gewannen. Das extrem hohe Niveau dieser Jahre konnte der KSV nicht halten und nach jeder Blütezeit kommt auch ein Abschwung.
Zwischen den Jahren 1970 - 1990 pendelte der KSV zwischen der Ober- und Landesliga hin und her und es gelang immer wieder, eine Mannschaft an den Start zu bringen, während andere Vereine sich auflösten oder überschuldeten. Die Kontinuität im Vorstand und der geschickte Einsatz der begrenzten finanziellen Mittel führten so zur Gegenwart, die der KSV Neu-Isenburg heute – nach exakt 109 Jahren – in der Hessenliga gestaltet. Als Mannschaftsbetreuer und sportlicher Leiter lenkt und denkt seit über 40 Jahren (!) Paul Donat und unsere Trainings- und Wettkampfstätte in der Brüder-Grimm-Schule Neu-Isenburg ist inzwischen eine beliebte Anlaufstätte dieses Sports für Ringsportbegeisterte aus zahlreichen Ländern.
KSV 1898 Neu-Isenburg e.V.
Vereinsanschrift
Haus der Vereine
Offenbacherstraße 35
63263 Neu-Isenburg
Tel.: 06102 327 332 (Werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.ksvneu-isenburg.de
Ehrenpräsident
Paul Donat †
Ehrenvorsitzender
Hans Schäfer †
Geschäftsführender Vorstand
1. Vorsitzender
Ali Cebi
2. Vorsitzender
Mario Brüggemann
Kassierer
Michael Castro
Stellvertretende Kassiererin
Waltraud Thal
Schriftführerin
Nadine Barbosa
Trainer
Burkhard Meidhof, Henri Kaiser
Jugendleiter
Burak Karaca
Sportwart
Zeljko Milosev
Beisitzer
Kassenprüfer
Johanna Becker
Ralf Schäfer
Benjamin Genic
Martin Jasinski
Vielfalt ist Reichtum
Beim Sport - und speziell im Kraftsport - sind Toleranz und Akzeptanz gegenüber Menschen anderer Herkunft und Sprache eine Selbstverständlichkeit und gelebte Praxis. Sportvereine vermitteln Toleranz, Streitanstand und Regelakzeptanz. Wenn sich Menschen jenseits von Weltanschauung, Herkunft und Nationalität beim Sport begegnen, bleibt für Vorbehalte kein Platz. Denn wie kein anderer gesellschaftlicher Bereich bietet (Wettkampf-) Sport sowohl Chancen für die individuelle Entwicklung, als auch vielfältige Möglichkeiten für soziales Lernen. Gleichzeitig ist er eine "Bühne" für interkulturelle Begegnungen.
Sport spricht alle Sprachen!
Faktisch ist Deutschland schon seit langem Einwanderungsland. Dies stellt auch eine Bereicherung für Deutschland dar. Sport leistet hier einen Beitrag zum Abbau von kulturellen Vorbehalten, zum Abbau von Sprachbarrieren, dient zur Gewaltprävention und fördert das demokratische und tolerante Zusammenleben.
Adresse der Trainingsstätte:
Sporthalle Brüder-Grimm-Schule
Waldstraße 101
63263 Neu-Isenburg
Trainingszeiten:
Jugend-Training:
Anfänger: Dienstag und Donnerstag von 17:00 bis 18:15 Uhr
Kinder mit Turnier-Erfahrung: Dienstag und Donnerstag von 18:15 bis 19:30 Uhr
Erwachsenen-Training:
Dienstag und Donnerstag jeweils ab 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Anfänger und erfahrene Ringer sind jederzeit willkommen und können gerne an einem Probetraining teilnehmen! Einfach vorbeikommen oder bei Fragen vorher Kontakt per Mail mit Mario Brüggemann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! aufnehmen.
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